Methan-Gasleckerkennung und -überwachung in LNG-Druckregelungseinrichtungen mit Flir OGI-Kameras und KI

Im Jahr 2025 führte ein börsennotiertes Unternehmen in Südkorea, das für den inländischen LNG-Betrieb verantwortlich ist, die optische Gasbildgebungskamera Flir GF77a (OGI) ein, um die Methanlecküberwachung in den Druckregulierungseinrichtungen des Boryeong LNG Terminals zu stärken. Die Lösung kombinierte OGI-Video in Echtzeit mit einer KI-basierten Fahnenerkennungs-Engine, um eine sicherere, effektivere Überwachung zu unterstützen – insbesondere in unbemannten Außenumgebungen, in denen herkömmliche Sensoren weniger zuverlässig sein können.

 

Die Herausforderung: Outdoor-Ausrüstung + unbemannte Überwachung

LNG-Druckregelungsanlagen sind geschäftskritisch und können anfällig für Leckagerisiken sein. Während vor Ort bereits fest installierte Gassensoren installiert waren, stand der Bediener vor einer ständigen Herausforderung bei der dezentralen, unbemannten Verwaltung – insbesondere im Freien.

Wie der Facility Manager erklärt hat:

„LNG-Druckregelungsanlagen sind extrem kritisch und dennoch anfällig für Leckagerisiken. Während Gassensoren vor Ort für den Betrieb installiert sind, stellte das unbemannte Fernmanagement ein Problem dar: Das Gerät wird im Freien installiert, wodurch die Wahrscheinlichkeit verringert wird, dass Gassensoren Leckagen erkennen, wenn sie auftreten. Während wir nach Möglichkeiten suchten, die allgemeine Leckageüberwachung und -sicherheit für Gasdruckregulierungsgeräte im Freien weiter zu verbessern, stellten wir fest, dass die Flir OGI-Kamera Gasleckagen frühzeitig erkennen konnte.“

Der Ansatz: Validierung der Methantransparenz vor der vollständigen Bereitstellung


Ständermontierte Gaslecküberwachungskameras in einer LNG-Druckregulierungsanlage im Freien.

Vor der Installation des Systems am Standort der LNG-Druckregelung führte das Team einen Vor-Ort-Test durch, indem es absichtlich ein Probenmethangas freisetzte, um die Leistung zu überprüfen. Der Flir GF77a – speziell für die Methanerkennung optimiert – ermöglichte es dem Bediener, das Gasfreisetzungsmuster sofort auf einem Monitor zu beobachten. Nach der erfolgreichen Testversion installierte der Kunde den GF77a neben der bestehenden CCTV-Infrastruktur.

Bereitstellung der Lösung: Flir GF77a + AI-basierte Gasleckerkennung

Installationsort

  1. Blickfeld für die gesamte Außendruckregelungsanlage
  2. Netzwerkbasierte Installation, ähnlich wie CCTV (Nutzung vorhandener Strukturen)

Arbeitsablauf im Betrieb

  1. Der GF77a überträgt OGI-Videos in Echtzeit
  2. Eine KI-Analyse-Engine erkennt Leck-/Pumpmuster automatisch
  3. Alarme werden ausgelöst und Ereignisse werden protokolliert, wenn ein Leck erkannt wird
  4. Bediener reagieren sofort auf der Grundlage der Standortverfahren und der Situation

Ergebnisse: breitere Abdeckung, schnelleres Bewusstsein, geringere Komplexität

Durch die Einführung des visuellen Gaserkennungsansatzes von Flir verstärkte der Kunde die Überwachung in einem weiten Bereich, ohne mehrere Kameras einzusetzen. Da die Lösung in die bestehende CCTV-Infrastruktur integriert werden konnte, vermied der Betreiber zusätzliche Strukturen, was dazu beitrug, die Gesamtkomplexität und die Kosten der Installation zu reduzieren.

Im Vergleich zu herkömmlichen Sensor-only-Ansätzen ermöglichte die Lösung auch eine visualisierungsbasierte Überwachung über einen breiteren Bereich, was ein früheres Bewusstsein für potenzielle Risikoindikatoren unterstützte. Als KI-gestützte, bildbasierte Überwachungsschicht, die bestehende Sensoren ergänzt, verbesserte das System die Überwachungsfähigkeit für unbemannte LNG-Druckregulierungsanlagen im Freien.

Bedienerperspektive und kontinuierliche Verbesserung

Der Facility Manager merkte sowohl den Betriebswert als auch die Roadmap für die Verfeinerung an:

„Wir gehen davon aus, dass die Anwendung sowohl des KI-basierten Gaswarnsystems als auch des OGI-Kamerasystems effektivere Gaslecksuchvorgänge ermöglichen wird. Obwohl es Verbesserungsbereiche gibt, wie z. B. die Einstellung der Empfindlichkeit und die Korrektur der Umweltauswirkungen bei der Erkennung von Gaslecks und der Visualisierung ihrer Muster, sehen wir deutlich den Vorteil der Verbesserung der Erkennungsleistung bei gleichzeitiger Ergänzung bestehender Messmethoden. Obwohl sie sich in der frühen Phase der Installation befindet, erwarten wir, dass sie dazu beitragen wird, Sicherheitsunfälle zu verhindern, bevor sie auftreten.“

Nächste Schritte

Mit Blick auf die Zukunft plant der Kunde:

  • Fortschrittliche KI-Modelle, die auf standortspezifische Bedingungen zugeschnitten sind
  • Erweitern Sie die Überwachung auf breitere Abschnitte für eine integrierte anlagenweite Aufsicht
  • Erweiterung der Automatisierungsfähigkeiten auf zusätzliche Gasanlagentypen

Fazit

In diesem Fall wird gezeigt, wie Flir OGI Kameras in Kombination mit KI-Fahnenerkennung herkömmliche Sensorsysteme ergänzen und den Standard für die intelligente visuelle Methanleckerkennung erhöhen können – für sicherere, intelligentere Abläufe in LNG-Druckregelungsumgebungen.

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